Statistik

Macht Meditation einen Unterschied? Wie ich meine Praxis statistisch begleite

Studien zu den positiven Effekten von Meditation gibt es reichlich. Ob und wie sich die Praxis jedoch auf das eigene, individuelle Leben auswirkt, hängt von vielen persönlichen Faktoren ab.

Die Fragen, die ich hier nutze, dienen mir – wie alle meine statistischen „Experimente“ – in erster Linie dazu, meine eigene Praxis immer wieder offen, unvoreingenommen und ehrlich zu hinterfragen. Zudem bieten sie eine fundierte Grundlage für gemeinsame Diskussionen und den Austausch im Kurs.

Meditationserfahrungen sind oft flüchtig – sie geschehen im Moment, können im hektischen Alltag aber schnell wieder in Vergessenheit geraten. Indem wir Erfahrungen festhalten, schaffen wir Ankerpunkte und machen unsere innere Entwicklung sichtbar.

  • Gedichte und freie Texte schenken uns einen intuitiven, tiefen Einblick in die qualitative Nuance eines Moments. Nutze die Zeit nach der Meditation und halte deine Erfahrungen für dich fest.
  • Tägliche Logbücher und Apps können ebenfalls als Gedächtnisstütze im Alltag fungieren.
  • längerfristige Statistische Auswertungen wiederum helfen dabei, übergeordnete Trends, Verläufe und feine Veränderungen über längere Zeiträume (wie 10 Wochen) objektiv zu erkennen.

Digitale Begleiter für den Alltag

Die Kadampa Meditation App hilft dir, Meditation besser zu verstehen. Sie bietet verschiedene geführte Meditationen, deren Erfahrungen du anschließend direkt im Kurs besprechen kannst. Erhältlich im Google Play Store und im App Store (iOS).

Wer die Entwicklung seiner Praxis unkompliziert per Smartphone begleiten möchte, kann auf Apps wie Daylio oder Emoko zurückgreifen. Beide bieten kostenlose Grundversionen. Daylio erlaubt es beispielsweise, eigene Textbausteine und Kategorien anzulegen, um das tägliche Tracking individuell anzupassen. Das weiter unten beschriebene tägliche Logbuch ist beispielsweise ein Auszug aus meiner Emoko-App.

Für die Auswertung von Gruppen nutze ich zwei aufeinander abgestimmte Erhebungen:

  1. Die 10-Wochen-Evaluation: Wer vergleichen möchte, ob sich vor und nach der Kursreihe etwas verändert hat, kann diese Umfrage nutzen oder sich daran orientieren. Der Fragebogen erfasst zu Kursbeginn und nach 10 Wochen Veränderungen beim Wohlbefinden (WHO-5), Stresserleben (PSS-10) und in verschiedenen Achtsamkeitsfacetten (FFMQ-15).
  2. Das tägliche Logbuch: Kurze Impulsfragen zu Sitzungsdauer, Fokus, Atemführung und Wahrnehmungsebene helfen dir, deine Achtsamkeit für Veränderungen in der Meditation zu schärfen, Erfahrungen einzuordnen und deine Entwicklung transparent zu begleiten.

Hinweis zur Nutzung des Umfrage-Links

Über die angegebenen Links gelangst du zu meinen aktuellen Umfragen auf LamaPoll.

Bitte beachten: Für den reinen privaten Gebrauch ist die direkte Teilnahme über den Link weniger geeignet, da LamaPoll aus Datenschutzgründen keine persönliche Historienansicht für einzelne Teilnehmende bietet. Du kannst dich jedoch sehr gerne an den Fragen orientieren und die Struktur für dein eigenes Notizbuch nachbauen.

Falls du das System im Rahmen des Kurses nutzt, erstelle zu Beginn einfach deinen anonymen Probandencode. Wie die spätere Auswertung im Detail funktioniert, erfährst du im folgenden Abschnitt.

Wann und wie bekommst du deine Auswertung?

Um zu sehen, wie sich deine Werte (z. B. Wohlbefinden, Stresslevel oder Achtsamkeit) im Laufe des Kurses verändert haben, erstellen wir nach Abschluss aller Befragungen (nach 10 Wochen) eine persönliche Vorher-Nachher-Auswertung für dich.

Da wir deine Daten zu 100 % anonym erheben und keine Namen oder E-Mail-Adressen speichern, funktioniert das so:

  1. Dein Probandencode ist dein Schlüssel: Du hast dir zu Beginn der Umfrage einen ganz persönlichen 5-stelligen Code erstellt (aus den Daten deiner Kindheit/Geburtort). Nur du kennst diesen Code – selbst die Kursleitung weiß nicht, wer hinter welchem Code steckt.
  2. Die Auswertung vor Ort: Nach Ende des Kurses drucken wir alle individuellen Auswertungen aus und versehen sie nur mit dem jeweiligen Probandencode (z. B. MB14J).
  3. Dein Code – deine Auswertung: Beim letzten Kursstreffen (oder über einen Aushang) kannst du dir deinen Zettel anhand deines Codes ganz einfach abholen. So hast du deine persönliche Entwicklung schwarz auf weiß vor dir, während deine Anonymität zu jeder Zeit gewahrt bleibt.

💡 Tipp: Notiere dir deinen Probandencode nach dem Ausfüllen der ersten Umfrage kurz an einem sicheren Ort (z. B. im Handy oder Notizbuch), damit du ihn am Ende des Kurses parat hast, um deine Auswertung zuzuordnen!


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