Unbefleckt von Glauben
befreit von Theorie.
Den Körper lauschend wahrzunehmen-
ein Wunder, lässt du es entstehn.
Erst leiser als Gedanken wohl,
und tiefer noch als Emotion-
und deshalb häufig ungehört,
blockiert und selten ungestört.
Doch weil’s die Absicht- die empfiehlt,
wer Herr ist hier im Haus,
nehm mich zurück-lass ihm den Raum
tausch Selbst und Körper aus.
Und still entsteht- entfaltet sich,
strahlend warme Präsenz.
Rein körperlich und ausgefüllt
und von Gedanken unzerwühlt,
Geborgenheit – wohl frei von Zeit-
einzig Stabilität.
Wenn’s Gewahrsein entfaltest sich,
Gedankenzerknüllt noch, fürchte ich,
Doch ohne Groll, nur endlich da,
durchströmt und endlich wunderbar.
Begleit mich doch von nun an stets,
und ziehst du bei mir ein.
dann Selbstgenügsamkeit und Stolz
rührten mich zu Tränen- Nie wär ich mehr allein.
…
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