Ich sitze auf dem Kissen und frage wo ist Leid?
Liegt es in Vogelstimmen?
Liegt‘s im Gedankenzug?
liegt‘s in Körpersignalen
oder ist‘s gar Betrug?
Es scheint mein Leid entsteht
erst dann in dem Moment,
wo ich aufhör zu suchen
und Offenheit zerrinnt.
Ein dumpfer Sog der Sicherheit,
ein nebelgleicher Schleier,
die faulige Gewissheit steigt
und festgeschrieben wird Gefühl
und dies wünscht sich Erlösung-
vom Leid.
Doch liegt es nicht in Vogelstimmen,
liegt‘s nicht in dem Gedankenzug,
Ich glaube fast der Nebel ist‘s
verschleierter Betrug.
Ja niemand möchte leiden,
wir unternehmen viel dazu,
doch um die Quell zu schauen
muss lauschen ich in stiller Ruh.
Und hab ich dann den Dieb erkannt,
und sicher überführt,
dann werd ich freudig schlagen ihn,
wie es ihm wohl gebührt-
Entsagung.
…
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