Wenn Denken kommt zur Stille,
Kann ich die Welt erfahren.
Ohne des Standpunkts feste Brille,
Festschreibung ist Beliebigkeit!
Der Standpunkt schränkt den Sachverhalt
von tausend Möglichkeiten,
auf eine Wahrheit nüchtern ein
und möcht die gern behalten.
Ausblender sollt ich dich wohl nennen
der zahllos Möglichkeiten,
schreibst fest mir meine Welt doch nur
aus der Gewohnheit Sicht.
Durch die Freiheit nicht zu glauben,
wird diese Welt des Leidens licht.
Je gröber meine Wahrnehmung
so fester fall‘n die Würfel
und das was ausgeblendet wird,
erscheint mir in der Zukunft nicht.
So schöpfe ich mir stets die Welt,
bestimmend nicht, ob‘s mir gefällt.
Oh Freiheit durch direktes sehn,
und tief den Sachverhalt verstehn.
Das Wahrheit ist interpretiert,
und kann sich stetig wandeln.
was du mir bist- was ich dir bin,
lass uns das neu verhandeln.
…
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