Dies ist eines der für mich schönsten Themen innerhalb des Buddhismus.
Unangenehme Erfahrungen werden massiv verstärkt, weil wir uns als ein festes, unabhängiges Selbst betrachten, dem diese Erfahrungen „gehören“.
Wenn wir glauben, wir seien der „Besitzer“ unserer Gefühle (z. B. „Mein Schmerz“ oder „Ich bin wütend“), identifizieren wir uns vollständig mit ihnen.
Diese Identifikation macht es unmöglich, eine kritische Distanz zu wahren. Wir werden zu „Sklaven“ unserer Impulse.
Buddhistisch gesehen ist dieses Festhalten am Selbst die eigentliche Wurzel allen Leidens.
Hier eine Übersicht dazu passender Gedichte
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Angst
Angst vor Glückseligkeit,vorm Verlust der eignen Version.Angst vorm vollständigen öffnen zur Welt vor dem eintauchen in diesen Strom.Lieber zurück nochmal […]
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Befreiung
Ich gebe meinen Geist zurück-kehr frei du in die Welt Will ihn nicht binden mehr an michbefrei’n von Sklaverei!Ich gebe […]
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Brennweite
Ich kann dich sehn, was du mir bist,das ist Brennweite 10.Da seh ich wie du auf mich wirkst,gleichgültig oder schön.Doch […]
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Die Kunst der Anwesenheit
Ich bin mal weg, geb mir Urlaub, räum mich selber aus dem Weg.Alle Träume, Pläne, Wünsche, all was sonst mein […]
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Gegen die Schwerkraft
Die Schwerkraft hält mich fest im Bann,als ich mich leise setz.Zieht die Gedanken mächtig an,im selbstbezognem Netz.Beharrlichkeit und Sanftmut und […]
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Ich?
Den Strom all meiner Erfahrung wer sortiert und ordnet dies ein?wer beschließt „dies ist eine Einheit“und „dies ist groß oder […]
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Schon immer
Wenn ich dich in Gedanken haltUnd stellte mir dann vor,wie du wohl fühlst erkanntest dudie Ganzheit deines Atems.Dein Geist ward […]
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Selbstleid
Befreit von meiner Vorstellung der Weltbeginne ich zu lauschen.Was fehlt?Selbstleid. … Hier findet ihr Schlagwörter, welche zu diesem Gedicht passen.
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Smog
Der Smog meiner Gedanken der hing heut fest im Tal.Wolken voller Wichtigkeit-Konzepte, Pläne, Ziele.Doch Frühlingsvögel haben mirden Selbstbezug gelichtet.Und als […]
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Still
Das Herz es ist ein stiller OrtErfahrung statt Gedanken.Ein ehrlich lauschend weiter Raum stabil und klar, authentisch, sanft gelebtes Ruhn‘ […]
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Still werden
Still werden,Lauschen,Wahrnehmen,in Präsenz verweilen,dies ist der Pfad zur Selbstlosigkeit. Ich setze mich auf eine Parkbank, schließe die Augen und lausche. […]
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Was bin ich?
Was bin ich für den Vogel frühDer klingt -schon wach- aus dem Revier?Und für den Specht am Baumder schlägt,Früh morgens […]