Dies ist eines der für mich schönsten Themen innerhalb des Buddhismus.
Unangenehme Erfahrungen werden massiv verstärkt, weil wir uns als ein festes, unabhängiges Selbst betrachten, dem diese Erfahrungen „gehören“.
Wenn wir glauben, wir seien der „Besitzer“ unserer Gefühle (z. B. „Mein Schmerz“ oder „Ich bin wütend“), identifizieren wir uns vollständig mit ihnen.
Diese Identifikation macht es unmöglich, eine kritische Distanz zu wahren. Wir werden zu „Sklaven“ unserer Impulse.
Buddhistisch gesehen ist dieses Festhalten am Selbst die eigentliche Wurzel allen Leidens.
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Befreiung
Ich gebe meinen Geist zurück-kehr frei du in die Welt Will ihn nicht binden mehr an michbefrei’n von Sklaverei!Ich gebe […]
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Brennweite
Ich kann dich sehn, was du mir bist,das ist Brennweite 10.Da seh ich wie du auf mich wirkst,gleichgültig oder schön.Doch […]
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Smog
Der Smog meiner Gedanken der hing heut fest im Tal.Wolken voller Wichtigkeit-Konzepte, Pläne, Ziele.Doch Frühlingsvögel haben mirden Selbstbezug gelichtet.Und als […]
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Still werden
Still werden,Lauschen,Wahrnehmen,in Präsenz verweilen,dies ist der Pfad zur Selbstlosigkeit. Ich setze mich auf eine Parkbank, schließe die Augen und lausche. […]
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Was bin ich?
Was bin ich für den Vogel frühDer klingt -schon wach- aus dem Revier?Und für den Specht am Baumder schlägt,Früh morgens […]