Ich bin mal weg, geb mir Urlaub, räum mich selber aus dem Weg.
Alle Träume, Pläne, Wünsche, all was sonst mein Leben prägt,
häng ich kurz mal an den Nagel, bin nicht da, ich sch… mal drauf.
Eine Stunde nicht performen, ich mach dir die Türe auf.
Wenn nur ich weg bin, dann heißt das nicht, das nichts mehr existiert,
meine Katz träumt auf dem Sofa und die Welt- sie funktioniert,
Menschen drehen sich im Kreise, andre schlafen stundenlang,
wichtige Dinge passieren- ohne mich- ich denk nicht dran.
Ich denke nicht „was könnt passieren…“, ich bin einfach nur präsent,
nehme Dinge wahr im Umfeld, den‘ ich sonst kein’ Achtung schenk.
Und weil ich die Dinge etwas besser dann versteh,
finde ich, wenn ich zurück bin,
oftmals leichter meinen Weg.
Die Kunst der Anwesenheit durch Abwesenheit
…
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