Die Absicht ist ein Apparat, der lenkt all mein Erleben.
Gefühl das ist sein General, er folgt der Absicht Streben.
Hab ich die Absicht reich zu sein,
teilt das Gefühl die Dinge ein.
und auf der Bühne meines Lebens
richtet‘s das Licht nach meinem Streben.
Der General schiebt still in dessen Dienst Objekte in Schubladen,
beklebt mit einem Etikett „das kann ich kaum ertragen“
oder mit einem Etikett „das kann mir wohl gefallen“
Doch ändert sich die Absicht nur, beginnt das Spiel von neuem.
Ob Freund, ob Feind- stets frei von Leid,
ich spreche sie nun frei.
Im Stillen war’s die Absicht stets,
das leuchtet mir jetzt ein!
Doch Absicht ist ein scheues Reh,
Gedanken sind wie Rauschen.
Lässt du sie erst vorüberziehn
kannst du dem Herze lauschen.
Schul ich die Absicht, schul mein Herz,
der General ist treu ergeben.
verwandel ich dies eine nur
verwandel ich das Leben.