Wenn ich dich seh, dann scheint mir dies
ein Hologramm von mir.
Es gleicht in seiner Art zu Sein vielmehr wohl einer Tür.
Die meiste Zeit da bleibt sie zu und ich geh oft vorbei.
Denn mit Gedanken vollgestopft komm ich auch nicht hinein.
So kann ich wandeln in der Welt, umgeben von verschlossnen Türen.
So kann ich einsam werden- ohne die Welt zu spüren.
Und füge meinem Bild von dir noch diesen Zusatz zu:
Die Türe dort, sie lohnt sich nicht, es muss ne andre geben,
die hab ich schon zu oft gesehn und einsam blieb mein leben.
Die Tür zur Wunderwelt des Lebens- auch wenn es klingt als ein Gedicht-
die öffnet sich in jedem Lebewesen stets 'nen Spalt für mich,
wenn ich begreif- ich brauche nicht, die andere, die verschiedne Tür,
ich brauche nur den rechten Schlüssel und jede Tür sich öffnet mir.
Der Schlüssel ist das Schwerste oft,
die Zauberworte fern.
Es öffnet sich nur jede Tür mit dem Gefühl „Ich hab dich gern“.
Ist es eine Aufgabe spiritueller Praxis, Schlüssel für unsere „Türen“ zu finden, jeden Moment und damit jede Tür unvoreingenommen offen halten zu können?
