Buddha- der Erwachte,
das wär ich gern wohl auch.
Denn wach zu sein bedeutet stets
präsent zu sein, im klarem Raum.
Doch ich verlier mich häufig
im diskursiven Denken
und würde doch so gern
die Aufmerksamkeit dir schenken.
Genug- dass die Gedanken
mich wehen ohne Ziel,
in endlos Wirren halten-
jetzt lasse ich sie ziehen.
Und atme tief die frische Luft
und lausche still den Klängen
und bin präsent doch merke kaum
wie Klarheit blass wird und getrübt.
Sinken beginnt, stets selbstverliebt,
doch kaum bemerkt- Aufmerksam schon.
Dann weitet sich der stille Raum
und bin präsent- und ohne Traum.
Ich schaffe dies jetzt noch nicht stets,
doch wach zu sein- welch freie Lust
weil weniger verklebt im Geist
und sich der Möglichkeit bewusst.
…
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