Schauspielgleich erscheinen mir der Unterschiede viele,
Und häufig da verlier ich mich inmitten von Gewühle.
Und halte fest am Rollenbild, an Projektion und Konvention
und an Details und Ängsten mein und zukünftigem Streben.
Als ob die Dinge in Essenz verschieden wär‘n
vom Suralin des Lebens.
Suralin geformt als Mann,
als Fremder oder Freund.
Als Frau, als Greis, als Tier, als Geist,
und der Gestalten mehr.
Die Form-Gestalt ist sekundär,
und auch wenn deren handeln schwer,
vereinbar scheint mit Suralin-
verblendet gar im Wirken-
in Wirklichkeit ist’s singulär- nur eins-
Des Körpers Leben.
Meditation über Gleichmut gegenüber Personen
Hier halten wir nicht fest an unserer emotionalen Kategorie, in welche wir andere sortieren. So wie ein Schauspieler in verschiedene Rollen schlüpft – teils bis zur Unkenntlichkeit verändert – wir ihn doch als einen Schauspieler erkennen und von den Rollen trennen können, so ist das „Suralin“, aus dem andere entstanden sind, Güte und Mitgefühl.
Und je mehr wir dies in allen erkennen, erscheinen uns Lebewesen, obwohl sie alle verschieden sind, dennoch vereint in einem großen Körper des Lebens. Es erscheint, als ob sich alles Leben aus einer Quelle manifestiert. Eine Manifestation aus Mitgefühl und Glückseligkeit.